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18.07.2025

19:00 Uhr
YOUKALI

SUMMERTIME

Eine kleine Reise durch die Geschichte der Mundharmonika.

Volkslieder, Blues, Jazz, Irish Folk und Klassik

Tomasz Dziecielski - Mundharmonika und Moderation

Ein abwechslungsreiches Programm für einen lauen Sommerabend… - mit Snacks und kühlen Getränken!

Tomasz Dziecielski ist ein Virtuose auf dem kleinen Instrument und er beherrscht alle Stile und Genres: So spielt er das berühmte SUMMERTIME von George Gershwin genauso ergreifend wie OBLIVION von Piazolla, oder Blues Standards, z.B. von Little Walter, einem der Pioniere der Blues Harmonika. Irish Folk wie SALLY’S GARDEN oder WILL YOU GO wirkt in seiner Interpretation besonders lebendig.

Jazz - z.B. GEORGIA ON MY MIND - bekannt durch die Version von Ray Charles - lässt den Zuhörer mitwippen. Wenn Tomasz Volkslieder spielt, bleibt es nicht bei der schlichten Melodie. Er variiert sie und improvisiert darüber aus dem Stand. Und schließlich spielt er auch eigene Arrangements von klassischen Stücken wie z.B. das ARIOSO von Bach.

Tomasz Dziecielski wurde in Polen (Oberschlesien) geboren und wuchs in Berlin auf. Sein Interesse an Musik aller Genres war früh da. So begann er Gitarre zu lernen, um klassisches Repertoire aber auch Blues- und Rockmusik zu spielen. Hinzu kam die Mundharmonika, als ein Instrument zum Bluesspielen, das man einfach immer in der Tasche haben kann. Nachdem er angefangen hatte Gesangunterricht zu nehmen, entschied er sich, eine Aufnahmeprüfung für klassischen Gesang zu machen und absolvierte dann ein Gesangstudium an der HfMT in Leipzig. Schon während des Studiums hatte Tomasz Dziecielski erste Engagements am Opernhaus Chemnitz oder der Staatsoperette Dresden vor allem für Musicals, wo er seine klassische Stimme mit seinem Wissen über populäre Musik verbinden konnte. Durch die schauspielerische Arbeit auf der Bühne, zusätzliche Kurse und Einzelunterricht erweiterte er sein Betätigungsfeld auf reines Schauspiel und ist zur Zeit auch als Schauspieler z.B. bei „The Jury Experience“ in Leipzig, Dresden und Erfurt tätig. Inspiriert von bekannten modernen Mundharmonika Spielern, begann dieses Instrument in den letzten Jahren immer mehr Platz innerhalb seiner künstlerischen Arbeit einzunehmen und zwar in unterschiedlichen Genres wie Blues, Jazz, Irish Folk, oder auch Klassik.

An diesem Ort fand nun die erste musikalische Begegnung statt, die so gut war, dass kurzfristig der Entschluss gefasst wurde daraus eine richtige Band zu erschaffen – Eggnog the Nonth war geboren! Die von Sylvie Viain eingebrachten Kompositionen verwandeln sich im Duo in spannungsreiche Szenerien. Melancholische Melodien, die mal mit Pathos mal voller Poesie mit dem Klavier gespielt werden, rezetativer Gesang, der plötzlich doch in die Höhen des Gesangs verschwindet, unterlegt, verwebt und getragen vom Kontrabass. So könnte eine Beschreibung der doch schwer einordbaren Musik dieses Duos klingen.

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